La Palma im Grünen

Grn Tilos
Grn Puntallana
Grn Wald

Nicht umsonst nennt man La Palma auch „La Isla Verde – Die grüne Insel“. Sogar an den kahlen aber fruchtbaren Vulkanhängen des Südens sieht man immer häufiger die kontrastreichen grünen Farbtupfer der Weinreben.

Je nördlicher man unterwegs ist, desto grüner zeigt sich die Insel, begünstigt durch die feuchten Passatwinde. Die Steilküsten des Nordens und Nordwestens sind geprägt von tiefen grünen Barrancos, die eine Wanderung mitunter zu einer Herausforderung werden lassen. Im Nordosten breitet sich auf annähernd 500 Hektar der bereits im Jahre 1983 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärte Lorbeerwald Los Tilos aus. Hier erwartet den Besucher eine beeindruckende Flora, die sich durch ein Farbspektrum in allen Grüntönen auszeichnet.

Die positive Heilwirkung der Farbe Grün für die Balance von Körper und Seele wurde bereits von Hildegard von Bingen, einer führenden Ärztin des Mittelalters, erkannt. Sie lässt Kräfte sammeln und bringt Regeneration. Der Blick ins Grüne ist niemals anstrengend, sondern stärkt das Auge für alle anderen Eindrücke. Und Eindrücke gibt es auf La Palma unzählige.

Im Jahr 2002 wurde die komplette Insel aufgrund ihrer einzigartigen Landschaft zum Weltbiosphärenreservat ernannt. Das Highlight ist die Caldera de Taburiente im gleichnamigen Nationalpark. Der Vulkankrater mit fast 9 Kilometern Durchmesser und einem Umfang von 28 Kilometern bietet Wanderwege von rund 70 Kilometern und ist damit der weltweit größte Senkkrater. Einen fantastischen Blick in den Krater hat man vom knapp 2.500 Meter hohen Roque de los Muchachos.